Deutsche Wirtschaft im Kontext – Die Beantwortung einer Machtfrage
Bedeutende Studien, die in der Öffentlichkeit, oder wenigstens medial Anklang finden, belaufen sich zuweilen meist auf einen möglichst breiten Kontext, sei es in den deutschen Wirtschaftsfragen, oder teilweise übergreifend in anderen Bereichen. Doch werden diese in den Wirkungsmechanismen nicht immer abschließend zueinander dahingehend differenziert, das daraus abgeleitete Gesamtbild sei kein anderes, als im Einzelnen dazustellen.
Die Aussagen, mögen sie im Einzelnen alle im Grunde genommen richtig, oder zumindest nicht alle falsch darin gewesen sein, gaben sie das eigentliche Kontextproblem nicht hinreichend wieder. Die Probleme, strukturell, in Verstrickungen, zeugten sie nicht von dem fehlenden Verständnis, dass diese wirtschaftlich orientiert einander nicht aufheben, wo sie einander nicht konkurrierend zu differenzieren gewesen wären.
Dürfte man es nicht mit einer fehlenden Einigkeit, wie in jeder politischen Debattenfrage gleichstellen. Die selbst erbrachte Leistung würde also nur etwas bedeuten, wenn sie nicht selbst branchenspezifisch zu verneinen gewesen wäre. Und jedes Ungleichgewicht wäre die immer daran ausgemachte Schwäche, nicht bloß innerhalb der eigenen Selbstwahrnehmung. Denn ergänzen täte man sich nicht branchenübergreifend, wären Defizite nicht jeweils im Einzelnen zu verzeichnen, nicht jeweils die ausschließlich eigenen, als die anderseits fehlende Einigkeit, als es gemeinsam verstandene Wirtschaftskraft vorausgesetzt haben würde.
Diese widersprechen sich in Grundsatzfragen, wie das Gegenteil ohne Verneinung nicht möglich wäre, um das Vorhandene überhaupt positiv zu deuten. Richte sich die politische Führung nicht nach der Gemeinsamkeit, der Rechtsstaat nicht nach der Machtfrage, wie diese darüber für sich zu stellen gewesen wäre. Würde eine Verneinung in einer fehlenden Fehleranalyse dadurch aufzuheben sein, Fehler, die zukünftig wirtschaftlich negative Auswirkungen haben dürften, wie es im Einzelnen nun nicht festzustellen gewesen wäre, würde man sich mit diesen nicht tatsächlich befasst haben wollen.
Ginge es bei der politischen Führung, neben einem objektiven Geleit nicht um die innere Einstellung, einander Halt gegeben haben zu können. Die Probleme wären real in der Verneinung zu verstehen gewesen, die über mache Fehler noch immer hinwegtäuschen lassen dürften. Die Schuldzuweisung, sei diese nicht unabhängig von der Leistungsfrage, die darin, um selbst glaubhaft zu sein, noch einmal mit mehr politischer Imposanz zu erwidern gewesen sein müsste. Dürfte eine nicht ausreichend negative Differenz zu einem möglich positiven Potential vorhanden sein, gäbe es keinen wirtschaftlichen Grund, den es als Defizit für einen Erfolg einander auszugleichen gelte. Wenn er also nicht an positiven Zielen zu bemessen gewesen wäre, die tatsächlich erreicht worden sein könnten.
Dabei dürften die Problemstellungen, ausgenommen der Schuldfrage, eng miteinander verbunden sein. Betrachte man nicht das Gesamtbild, ließe sich eine Frage auch im Einzelnen nicht beantworten. Wenn der vermeintlich kleinste Schritt nicht immer den vermeintlich kleinsten Verbrauch, oder aber den außerordentlichen Verlust darstellen müsste. Denn niemals dürfte man sich von seinen Ängsten leiten lassen haben, die mutmaßlich überwiegend nur von anderswo geschürt worden wären, über Krieg, über Flüchtlingskrisen, Zukunftsfragen, wenn sie nicht gleichen Ursprungs waren. Mehr Versorgungsleistung für den Einzelnen bedeute nicht mehr Standhaftigkeit in Krisenzeiten, die an der Grundeinstellung, am Geleit etwas verändert haben dürften.
Gegenüber äußeren Umständen, wäre man verbunden nicht unschädlich, wäre nicht immer nach dem Prinzip gehandelt worden. Bedankten wir uns bei europäischen Nachbarn für Unterstützung, die man vorzugsweise in weiser Vorsorge, und umsichtiger Politik selbst angeboten haben könnte, um gemeinsame Unabhängigkeit zu stützen. Blieben die Gründe, wollte man mit der Situation nicht aufrichtig umgegangen sein, nicht immer die Gleichen. So dürften wir uns darauf besonnen haben, dankbar darin gewesen zu sein, über nationale Interessenkonflikte hinwegzusehen, um gemeinsame Interesse zu stützen, die Wirtschaftlichkeit ermöglichten.
Ziele, die verfolgt worden wären, waren sie daran nicht gebunden, wie an Partnerschaften auf Übersee. Die nicht zu viel verlangte Unabhängigkeit galt es sie im Einzelnen nicht zu schützen, als sich darin herausgefordert haben zu müssen. Wir ringen mit der Frage nach Selbstbestimmung, die uns niemals ganz eigen gewesen wäre, um Leistungen und Verdienste teilen zu können, mögen sie auch noch so unbedeutend klein erschienen sein. Geben zu können, anstatt nur nehmen zu wollen. Wird dies nicht unser Ziel gewesen sein, galt unsere Zukunft darin als verloren, was gemeinsam nicht zu überwinden gewesen sein dürfte. Über Generationen hinwegzusehen, auf die sich ältere stützen könnten. Das familiäre Prinzip darf es im Staatsgrund der Gemeinschaft niemals als veraltet anzusehen sein, weil Bindungen etwas bedeuteten.
Wäre die Frage nach dem Aufenthalt im Gesinnungsgrund keine echte Strukturkriminalität, wären echte Fluchtgründe nicht daran gebunden. Die Strukturdelikte, als übergreifende Ereignisse, schaffte man sich selber, so dürfte die Frage nach dem Rechtsstaat nicht unbeantwortet in der Leistungsfrage geblieben sein, wie ein Staat personell mutmaßlich größer aufzustellen gewesen wäre. Wie man bessergestellt in der Machtfrage gewesen sein dürfte, nicht aber als zentralisierte Strukturproblematik in einer Demokratie.
Galt es sich den Problemen nicht anzunehmen, als sich widerwillig gegen sie zu stemmen, im Irrglauben sie unendlich weit wegschieben zu können. Obwohl man nachgegeben haben müsste, ohne stehen geblieben zu sein. Hätte man jede Frage bereits beantwortet, dürfte es schwer fallen noch Antworten zu finden. Galt es nicht einen Gang zurück zu schalten, neu zu nivellieren, um auf einen kleinen gemeinsamen Nenner zu kommen, diesen in kleineren Schritten wiederzufinden. Vorhandene Leistung auszuschöpfen, als alles zu verschwenden. Kann das Energieniveau nicht gehalten werden, weil es mal unbequem geworden sein könnte, wie auch auf körperliche Leistung zu verzichten, galt es Leistung zu reduzieren, wäre das Anhalten nicht zu erzwingen.
Die Leistung muss sich an der tatsächlichen Möglichkeit bemessen lassen, darf aber nicht als falscher Vorwand dafür dienen, sich unschönen Tatsachen nicht stellen zu wollen, als besser dastehen zu können, und ein falsches Bild zu zeigen. Welches uns unehrlich darin erschienen lassen dürfte, die menschliche Bedürftigkeit wäre eine außerordentliche Schwäche, die es mit Verdruss zu bestrafen gelte, oder noch schlimmer. Würde nicht jedem, der es sich zu eigen gemacht haben wollte, der Sieg kampflos preisgegeben worden sein, wie echte Werte niemals zu verlieren gewesen wären.


