Der Wert eines Menschenleben – Krieg in der Ukraine
Dieser Tage müssen wir uns einmal mehr die Frage stellen, was ein Menschenleben wert ist.
Nun, wir bräuchten sie uns nicht zu stellen, wenn es die Selbstverständlichkeit wäre, wenn unschuldiges Leben unberührt bleiben würde, im Kreise der Natur, die an sich das Leben in ihrer verhältnismäßigen Ordnung zueinander gibt, und es nimmt, wie man sich nichts einfach genommen haben könnte.
Doch ist das leider nicht so, wir müssen vielmehr feststellen, dass es einem regelrechten Automatismus folgt, der einmal in Gang gesetzt, jeder natürlichen Ordnung ihre Verhältnismäßigkeit auf gewöhnliche Fragestellungen abspricht, die einem Menschen sonst seinen Ursprungswert als Mensch im Leben verleiht.
Dass eine Abhängigkeit von Einzelnen, in der Abfolge zu einem ganz überwiegenden Teil ganz deutlich daraus hervor sticht. So, dass eine monumentale Machtlosigkeit darüber gegeben ist, unschuldiges Leben bewahrt, und es gerettet haben zu können.
Dass eine Hilflosigkeit für Menschen da hingegen besteht, selber nichts dergleichen getan oder gewollt, oder auch nichts dafür oder dagegen getan zu haben, ohne sich dabei von der breit entfachten Abhängigkeit nicht selber weiter losgesagt zu haben. Sondern, die starren Strukturen folgten, die zwar einer mutmaßlichen Plausibilität für einen Einzelnen im subjektiven Handeln genügten, doch in Wirklichkeit schon nur noch der Ansicht dienten, nur selbst ein Mensch, ohne eigene Identität, ohne eigene Menschlichkeit vor allen anderen gewesen zu sein.
Dabei spielt es keine Rolle mehr, ob es für den Einzelnen nicht selbst um die Abhängigkeit von Rohstoffen, sonderbaren Wirtschaftsexporten, den allgemeinen oder noch größeren Luxus im Leben gegangen sein könnte, solange wie das Privileg nicht selbst dabei erfordert worden wäre, auf dem sich die Ansicht eigentlich schon so lange stützte. Denn es wäre kein Verzicht, demjenigen nicht zu widersprechen, von den man selbst sonst eben keinen Unterlass erwartet haben würde, um selbst nicht unabhängig davon gewesen zu sein.
Dass dem Krieg, wie der ungehaltenen Absprache des Menschenrecht auch nicht mehr entgegen gesetz worden sein könnte, wenn er demnach nicht etwa zu verhindern gewesen wäre, läge es unter allgemeinen Lebensansprüchen auch nicht mehr daran, dass sich nicht mehr an die Regeln der natürlichen Ordnung gehalten wurde, als es alle betraf und es noch möglich gewesen wäre. Daher Werte objektiv, anhand einer in der Ganze gesehen, nicht unmöglichen Wertschöpfung festzustellen.
So schaut die Welt weiter dabei zu wie unschuldige Menschen ihren Wert, ihr Leben verlieren. Obwohl der Mensch es selbst nicht gewesen wäre, der etwas dabei verloren haben könnte, auch wenn es nicht sein eigenes Leben wäre. Der Verlust erweitert sich in der Unbeholfenheit am meisten, die nicht auf Anteilnahme beruht haben könnte.


