Die Freiheit des Lebens – Und das Schicksal unserer Zeit
Wie könnten wir erwarten, das Unmögliche zu tun, welches kein Mensch erwartet haben würde. Erwarten, was andere nicht vermocht haben würden es zu tun, oder es zu denken. Weil es an der Freiheit gefehlt haben würde, an der Möglichkeit, das Richtige zu tun, könnte kein Mut je größer gewesen sein, die Wahrheit dennoch ausgesprochen zu haben, und in jedem Moment, das Richtige zu tun.
Wo sollte Leben enden, wo endete der Krieg, wenn nicht im Untergang, der Freiheit, des freien Willens, eben dieses oder jenen. Gleich wie groß die Angst vor dem Verlust auch noch gewesen sein könnte, in dem Willen, sich eben jener zu erwehren. Und jenen, denen er schon immer gefehlt haben sollte, als ihn gemeinsam zu finden, obwohl noch nie ein Grund bestanden hatte, nicht das Richtige zu tun. Nicht aus dem Wohlwollen, sondern aus den Zweifeln, es nicht zu dürfen, und standhaft geblieben zu sein, vor allem Schrecken, die sich auftaten, im Angesicht von Gefahr.
Erfuhren wir Freiheit nur im Angesicht von Krieg, Wohlstand nur im uns selbst verliehenen Eigentum, als es sich jemals mehr genommen werden könnte, als es einem Menschen selber nicht gehörte, als es jemals einander gegeben zu haben, an Wissen, an Glauben, an Brüderlichkeit, an Glückseligkeit, wüssten wir die kleinen Dinge, wie das Leben selbst nicht mehr zu schätzen.
Und an dem Mut, an dem es nicht gefehlt haben würde, um es zu tun, und sich wieder erwehrt zu haben, gegen jenes Unrecht, welches manch zugelassen haben. Manch unbedacht, und im Unbehagen über das freie Selbstbild, welches so unscheinbar erschien, als es wieder Erwartens geschehen sein könnte, als es klamm heimlich, und feige durch die Hintertür geschlichen kam.
Erbaut wären die Fundamente der Gemeinschaft, nicht auf Grund, und und von Grund auf nicht auf Boden, nicht aus Steinen, auf Steinen, die nicht festgestanden haben würden. Die ins sich zusammen fielen, weil sie nicht überall gleichen Ursprungs waren, die uns schützen, und uns ein Zuhause waren. Und alles erdenklich Schreckliche, dem Verlust bereits offenbart hatten, als das Gute, und die Heimat, die es galt zu schützen.
Und uns im Leben zur Seite gestanden zu haben, gemeinsam Wege zu beschreiten, und das Unrecht, wo immer es sich zeigte bekämpft zu haben. Mehr als es sich durch Geld je zu erkaufen lohnte, nicht weniger Wert, als die Hände, die es aufgebaut haben, die dem Leben einst von guter Zeit einen Sinn gegeben haben.
Einander gelernt, und einander gewusst, einander gekannt, und einander geachtet zu haben, als Menschen, so möge die Wahrheit uns immer helfen, in jeder schweren Schicksalsstunde, als man es kaum erhoffte, einen nächsten Schritt gewagt zu haben, als man es nicht erkannt haben konnte, aus der Furcht davor, das Wichtigste verloren zu haben, welches uns zum Menschen machte.
Wir erwarteten mehr, als eben jenes Leben, als eben nur zu Leben, füreinander einzustehen, einander zu helfen, würde es auch kaum möglich erschienen sein, manche Wege zu beschreiten, die zum Ziel sonst nicht führten. Das Schicksal, wäre es nicht weitaus mehr, als wirtschaftlich besser dazustehen, als es durch ehrliche Leistung nicht erbracht worden sein könnte. Denn immer mehr genommen, als gehabt, und es sich gegeben haben zu können, als lebte man nur für sich selber.
Im falschen Besitz, der Freiheit, und der Gründe dieses Leben, als eine Stimme zu hören, bliebe es noch erhalten, als einmal mehr aufzustehen, nach der Wahrheit zu suchen, und nach Freiheit zu rufen, im endlosen Raum, unserer Zeit, unseres Lebens. Und die Wahrheit gesagt zu haben, in den guten Taten, die wir leisteten, dort lag unser Vermächtnis, das Verständnis unseres Lebens, im Tod, und zu Lebzeiten, würde es weitergegangen sein, welches wir gemeinsam gegeben haben könnten.
Und was uns als Menschen einte, wäre es niemals mehr gewesen, so warteten wir geduldig, warteten wir erneut, denn, wäre es nicht heute, warteten wir vergebens, auf bessere Zeiten, die niemals kommen würden. Sahen wir dem Schicksal nicht ins Auge, würde kein Tag nicht mehr vergehen, enden, würde nicht das Leben, um welches wir uns verdient gemacht haben. So ließen wir einander niemals leben.
Das Schicksal, wäre es nicht mehr, als das Leben zu ergründen, und es mit Freude zu erfüllen, guter Taten einander erinnert zu haben, die Fundamente, auf denen andere weiter aufbauen könnten. Und einander das größte Gut geschenkt haben zu können, das Schicksal darin geteilt haben zu können.


